Umbau Umkleide und Schlauchwaschbereich im April 2008

Bisher war es bei der Feuerwehr Sinzheim so, dass sich die Einsatzkräfte in einem Raum umziehen mussten, der den Schlauchwaschbereich und eine Öffnung des Schlauchturms beinhaltete. Durch diese Gegebenheit war es so, dass die Wärme, die von 3 Heizkörpern ausgestrahlt wird, sofort im Turm nach oben stieg und die Kameraden somit ab und zu etwas frieren mussten. Da dieses Problem auch den „Baumeistern“ nicht gefiel, machten sie sich Gedanken darüber, wie man diesen Zustand ändern könnte. Und wie sollte es anderst sein, natürlich wurde ein Weg gefunden. Es wurde die Idee gebohren, die Umkleide und den Schlauchwaschbereich zu trennen. So begannen die „Baumeister“ also damit, die Wand der Umkleide um etwa 5 Meter zurück zu bauen und die darin eingebaute Tür weitere 5 Meter weiter in neues Loch einzusetzen. Dies hatte auch den Vorteil, dass nun der Weg für die Einsatzkräfte zum erst ausrückenden Fahrzeug deutlich verkürzt werden konnte.

Mit den, aus dem Rückbau gewonnenen, Steinen zog man nun die Trennwand zwischen Umkleide und dem danach errichteten Schlauchwaschbereich hoch. Die „Baumeister“ betonierten zuerst einen Sockel, auf dem dann die Steine platziert wurden. Durch diese Abtrennung und die Versetzung bzw. die Neuanordnung der Spinde entstand zusätzlich Platz, der jetzt für Tische und Stühle und die daraus resultierende Ablage für Privatkleidung genutzt. Zuvor wurde der Raum bereits frisch gestrichen. Im, durch die Trennwand und dem Rückbau der Wand, neu geschaffenen offenen Bereich finden jetzt neben der Schlauchwaschanlage auch der Schlauchprüfwagen sowie eine fest installierte Stiefelwaschanlage platz. Außerdem wurde dieser Bereich an den Wänden komplett verfließt und neue Wasseranschlüsse installiert. Im Zuge der Schlauchwaschbereichverfließung wurde auch der Bereich rund um das Waschbecken in der Fahrzeughalle etwas modernisiert und neu verfließt. Alles in allem war dies ein sehr effektiver und sinnvoller Umbau der „Baumeister“, der wieder einmal hervorragend geplant und umgesetzt wurde. Als Dankeschön für ihre geleistete Arbeit bekamen sie den Besuch bei DTM-Saisonfinale am Hockenheimring 2008 mit Übernachtungen geschenkt.